Kein Schmerz und Leid im LGBT-„Paradies“

Kurz vor Weihnachten kam es im Stadtzürcher Parlament zu einem unangenehmen Vorfall. Aufgrund einer kritischen Intervention geriet SVP-Gemeinderat Daniel Regli ins Visier der Homolobby.

Hintergrund des Vorfalls war Reglis Antrag einer Budgetkürzung für die Fachstelle für Sexualpädagogik «Lust und Frust». Diese ist Teil der Schulgesundheitsdienste und verantwortlich für die Sexualpädagogik der Zürcher Schulkinder. 

In seinem kurzen Votum vom 16. Dezember zitierte Regli aus der «Lust & Frust»-Webseite und rügte, es gehe dort fast nur um Sex in allen Varianten. Dass «Lust & Frust» – wie propagiert – die Kinder auch über Liebe und Freundschaft unterrichte, sei als pure Lüge zu bezeichnen. Es gehe primär um deregulierten Sex, Abtreibung und natürlich die Verbreitung von Homosexualität. Die Schulkinder würden mit einer Fülle von Informationen belehrt, dass LGBT (Lesbo, Gay, Bi- und Transsexuell) ganz normal sei und mit Links zu einer Vielzahl von LGBT-Webseiten geködert.

Gefährliche Promiskuität

Ganz sachlich verwies Regli darauf, dass gleichzeitig die schädlichen Folgen einer permissiven Sexualität völlig vorenthalten würden. Das sei in höchstem Masse unausgewogen. Er erwähnte dabei die vom BAG/Nationalfonds mitfinanzierte, schon etwas ältere Studie «Santé Gaie» («Enquête sur la santé des hommes gais de Genève»). Diese belegt anhand von 571 Befragungen die Schattenseiten des Genfer Schwulen-Milieus, darunter hohes Suchtverhalten, Identitätsstörungen und Suizidalität. Auch aus einer Mitteilung des Instituts für Präventivmedizin der UNI Zürich vom 21. Februar 2013 geht hervor, dass jeder fünfte Schwule (20%) bereits einen Selbstmordversuch unternommen hat (im Vergleich zu durchschnittlich 12,2 Suiziden pro 100’000 Schweizer generell). Regli machte darauf aufmerksam, dass häufiger (promisker) homosexueller Verkehr zu mitunter unheilbaren körperlichen Schädigungen führe, welche wiederum mit ein Grund für Selbstmorde seien. 

Die Hatz läuft

Am 19. Dezember brachte die Gratiszeitung «20minuten» einen noch relativ ausgewogenen Artikel, in dem Regli auch selber seinen Standpunkt nochmals darstellen konnte. Demgegenüber titelte die Neue Zürcher Zeitung bereits: «Zürcher SVP-Politiker lästert über Homosexuelle» und der «Blick» meinte: «Zürcher SVP-Politiker spottet über Schwule». SP und Jusos forderten Reglis sofortigen Rücktritt und die SP schrieb in einem Communiqué, Regli habe mit seinen «abstrusen und menschenverachtenden Thesen» einen neuen Tiefpunkt erreicht. Der «Tages Anzeiger» brachte unter dem Titel «SVP-Mann muss nach Homo-Bashing einstecken» nur noch Stellungnahmen von Reglis Gegnern. Juso Co-Präsidentin Lara Can meinte, Regli könne von Glück reden, dass die Rassismusstrafnorm diskriminierende Aussagen gegenüber Homosexuellen (noch) nicht erfasse: «sonst müsste er nun mit einer Anzeige rechnen».

Ob Regli die Wahrheit sagte, interessierte keinen mehr. Die Rage sollte offenbar vom Thema ablenken. Wären nicht die Festtage gefolgt, so hätte die Kampagne eventuell zu Reglis Rücktritt geführt.

Bekennender Christ

Es geht nicht um die Verurteilung homosexuell veranlagter Menschen. Daniel Regli ist bekennender Christ und wir kennen ihn seit Jahren. Von «menschenverachtenden Thesen» über Schwule ist in seiner Intervention nichts zu hören. Er hat lediglich unappetitliche Fakten aufgezählt, welche das vermeintliche Gender-Paradies entlarven.

Gender/LGBT ist eine neomarxistische Lüge, der leider schon viele Menschen auf den Leim gegangen sind. Nur schon die Aussagen «Man wird nicht als Frau geboren» (de Beauvoir) oder «Das Geschlecht ist ein soziales Konstrukt» (Butler) werden von einem normal denkenden Kind als Irrtum und Wahnsinn erkannt. 

Es ist skandalös, wenn Steuergelder zur Förderung dieser Gender-Ideologie eingesetzt werden. Und es darf nicht sein, dass staatliche «Fachstellen» gewissermassen mit dem Amtssiegel versehen unsere 10jährigen Kinder mit derart sektiererischen Ideologien indoktrinieren! 

Celsa Brunner

Der Stadtzürcher Gemeinderat Dr. Daniel Regli wurde unverhofft zur Zielscheibe der Homolobby.

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Kommentat: Unter Löwen…

Zürich sieht sich gern als «Gay City». Die bisherige Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) hat sich bereits vor 2008 als Lesbin geoutet. Der CVP-Kandidat für die Stadtratswahlen vom 4. März, Markus Hungerbühler, ist schwul und hat sich mit seinem Partner von einer Leihmutter in den USA ein Kind gekauft. Das in der Schweiz verbotene Vorgehen nutzt er jetzt als Wahlargument.

LGBT-Zürich wird auch von der offiziellen Tourismusorganisation «Welcome, Zurich, Switzerland» als Werbeslogan verwendet. Die spezielle Website «Colourful Zurich (LGBT)» dient als Führer durch die Zürcher Homoszene. Seit 2009 findet staatlich mitfinanziert jedes Jahr das «Zurich Pride Festival» statt. Und im Schulamt gibt es eine «Fachstelle» Sexualpädagogik mit der neckischen Bezeichnung «Lust und Frust», die Kinder (ab 10 Jahren) zum schwullesbischen Coming-out bewegen will. Kurz: Die Stadt Zürich ist stolz auf ihre Homoszene und vermarktet diese aktiv. Man ist ja schliesslich weltoffen, tolerant, grosszügig, regenbogenfarbig.

Die Toleranz hört allerdings auf, sobald sich jemand kritisch zum homosexuellen Lebensstil zu äussern wagt. Da wird dann rasch zum Zweihänder gegriffen. Der «Täter» wird ausgegrenzt, fertiggemacht. So geschehen beispielsweise kurz vor Weihnachten, als sich im Stadtparlament Gemeinderat Daniel Regli kritisch zur Website rr�(q �jhr r@ r

Vladimír Palko, ehemals slowakischer Innenminister, schrieb 2012 unter dem Titel «Die Löwen kommen» ein Buch zur Christenverfolgung im antiken Rom. Darin vertrat er anhand vieler Beispiele die These, dass die Christen heute in den westlichen Demokratien wieder dort angekommen seien, wo sie im Römerreich standen: am Übergang von der Diskriminierung zur Verfolgung. Freilich besteht der zivilisatorische Fortschritt darin, dass heute nicht mehr Blut fliesst, sondern nur noch Druckerschwärze. Abgeschnitten wird nicht mehr der Kopf, nur noch die Ehre.

Wir möchten in diesem Rundbrief aus einer gewissen Distanz nochmals auf den «Fall Regli» zurückkommen. Der Vorfall ist nämlich typisch für die durchaus wirkungsvolle Intoleranz der – ach so toleranten – Homolobby. Eine sachliche Diskussion über Sexualfragen ist gar nicht mehr möglich. Wer gewisse Glaubenssätze anzweifelt und auf dem Altar des Kaisers nicht bedingungslos opfert, wird rasch zum Verfolgten.

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