Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) steht stellvertretend für einen Staatsapparat, der unaufhaltsam wächst und der immer mehr Geld verschlingt. Und dies, ohne dass der Mehrwert der Personalaufstockungen und Mehrausgaben immer klar ist. Noch 2016 hatte das BAG 565 Mitarbeiter, heute sind es 767. Wichtiger Grund ist, dass Neueinstellungen aus der Pandemie nachher einfach nicht abgebaut wurden. Nun jedoch haben Bundesrat und Parlament ein Sparprogramm beschlossen. So muss das BAG seine Ausgaben ab 2026 um 11 Mio. Franken reduzieren. Bei einem Budget von mittlerweile über 200 Millionen Franken sollte dies genauso verkraftbar sein, wie der Abbau von 20 Vollzeitstellen. Durchschnittlich verdient ein vollzeitlich tätiger Bundesangestellter sagenhafte 131’000 Franken pro Jahr.
(NZZ)
