Der Oberste US-Gerichtshof gewährt amerikanischen Frauen vorläufig weiter Zugriff auf das Abtreibungsmedikament Mifepriston. Der US Supreme Court prüft derzeit mögliche Beschränkungen für die Abtreibungspille. Die vorläufige Anordnung erlaubt nun weiterhin ohne konkrete Fallabklärung und ohne Arztbesuch den Postversand von Rezepten und Pillen. Dies ermöglicht es Ärzten in Bundesstaaten, in denen die Abtreibung frei ist, Mifepriston für Frauen in Bundesstaaten zu verschreiben, in denen die Abtreibung beschränkt ist.
(dpa)
