Gemäss der kürzlich veröffentlichten polizeilichen Kriminalitätsstatistik des Bundes nahm die Kriminalität 2024 im Verhältnis zum Bevölkerungswachstum überproportional zu. So stieg allein die Zahl schwerer Gewaltstraftaten schweizweit um zwanzig Prozent (oder 399 Fälle) auf 2’456 Fälle. 2020 hatte diese noch bei 1’668 Gewalttaten gelegen. Gestiegen ist insbesondere die Zahl der Vergewaltigungen (+29,4%, +247 Straftaten), der schweren Körperverletzungen (+16,9%, +149 Straftaten) und der Fälle von schwerem Raub (+21,6%, +11 Straftaten). Auffällig ist, dass diese Taten immer häufiger zuhause stattfinden (+6,1%). Auch 26 der 45 Tötungsdelikte erfolgten 2024 daheim. In 54% der Fälle hatten die Beschuldigten einen ausländischen Pass. Der Anteil der Schweizer Staatsangehörigen ging von 44,3% auf 42,3% zurück.
(sda)
