Die Universitäten und Museen stehen in den USA seit einiger Zeit unter verschärfter Beobachtung. So zeigte sich beispielsweise, dass das American History Museum in Washington eine Spezialausstellung der Vielzahl von sexuellen Identitäten widmete. Dabei geht es nicht einfach um LGBTQ+-. Gemäss Ausstellungsprospekt reichen die dargestellten und untersuchten Identitäten «von lesbisch über schwul und bisexuell bis zu transgender, queer, transsexuell, Transvestit, Mahu, homosexuell, fluid, invertiert, Urning, drittes Geschlecht, zweigeschlechtlich, Gender-Bender, Sapphistin, Hijra, Freund von Dorothy, Dragqueen/-king und vielen anderen Erfahrungen». Da kann man tatsächlich so einiges lernen. Bloss der Unterschied zwischen «sexuellen Praktiken», «sexueller Ausrichtung» und «sexueller Identität» wird einem nicht so richtig erklärt.
(ap)
