Am 3. März 2024 hiessen Stimmvolk und Stände die Initiative zur 13. AHV-Rente gut. Diese wird nun jeden Dezember als Zuschlag zur Dezember-Rente an alle AHV-Bezügerinnen und Bezüger ausbezahlt, erstmals im Dezember 2026. Die Finanzierung ist jedoch nach wie vor unsicher. So könnten dies höhere Lohnabzüge, zusätzliche Mehrwertsteuern oder eine Anpassung des Rentenalters sein. Für die Familien am schlimmsten wäre eine erneute Erhöhung der Sozialabzüge beim Lohn. Bis zum Jahr 2055 ist bei der AHV mit einem Defizit von 62 Milliarden zu rechnen, heisst es in einer neuen Analyse des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) der Universität Luzern. Die Summe entspricht 7,4% des Bruttoinlandprodukts (BIP), bzw. knapp der Hälfte der Nettoschulden des Bundes im Jahr 2023.
(sda)
