Geschlechtstransformationen erschweren


Die sog Geschlechtsdysphorie (sich im falschen Körper zu fühlen) ist heute so verbreitet wie noch nie. So verfoppelten sich die geschlechtsangleichenden Operationen im Kanton Zürich von 67 im Jahr 2020 auf 133 im 2023. Bei Minderjährigen stieg die Zahl der Eingriffe von 8 auf 14. Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli hat sich deshalb Mitte Juli ein Verbot von irreversiblem Geschlechtsangleichungen bei Minderjährigen gefordert. Sie folgt damit einem internationalen Trend, der in Grossbritannien besonders ausgeprägt ist. Dies soll dem Schutz der Betroffenen dienen, die ihre Entscheidung später bereuen. Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat bereits 2023 Massnahmen erarbeitet, um die Hürden für operative Eingriffe bei Minderjährigen zu erhöhen. Das Resultat zeigt sich bereits: Von 2023 bis 2024 gingen die Eingriffe von 14 auf 4 zurück. Aus Ricklis Sicht wäre ein Verbot für Minderjährige auf Bundesebene sinnvoll.

(sda)

Schreiben Sie einen Kommentar