Familien verlieren! Nein zur Individualbesteuerung am 8. März 2026

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1,29 Kinder. Gottes Segen der Familie in Gefahr:  
Warum Christen am 8. März 2026 „Nein“ zur Individualbesteuerung sagen sollten

Psalm 127,3 „Kinder sind ein Geschenk des Herrn; wer sie empfängt, wird damit reich belohnt.“

Diese Worte aus der Schrift sind seit Jahrhunderten eine Verheißung für gläubige Familien. Kinder sind kein Ballast, keine Belastung für den Planeten oder die Karriere, sondern sie sind Gottes Segen, ein Erbe und eine Zukunft. 

Doch in der Schweiz von heute scheint dieser Segen zunehmend in Vergessenheit zu geraten. Das Bundesamt für Statistik (BFS) meldete im November 2025 einen historischen Tiefstand: Nur noch 1,29 Kinder pro Frau im Jahr 2024, der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Besonders alarmierend: Der stärkste Rückgang betrifft dritte und weitere Kinder (minus 13,6 % seit 2019). Viele Paare, die sich eigentlich mehr wünschen, stoppen bei ein oder zwei Kindern, oft aus finanziellen, zeitlichen oder gesellschaftlichen Gründen.
Als Christen wissen wir: Große Familien sind kein Relikt vergangener Zeiten.

Doch die Realität in unserem wohlhabenden Land spricht eine andere Sprache: Hohe Wohnkosten, der Druck zur Doppelerwerbstätigkeit und ein Steuersystem, das traditionelle Familienmodelle benachteiligt, machen es vielen schwer, den biblischen Auftrag „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1. Mose 1,28) mit Freude zu leben.

Genau hier setzt die aktuelle politische Debatte an: 

Am 8. März 2026 stimmen wir über das Bundesgesetz zur Individualbesteuerung ab,  den indirekten Gegenvorschlag zur Steuergerechtigkeits-Initiative. Die Vorlage verspricht, die sogenannte „Heiratsstrafe“ abzuschaffen, indem jede Person – verheiratet oder nicht – individuell besteuert wird. Auf den ersten Blick klingt das fair. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Es ist eine schlechte Lösung für ein echtes Problem und ein weiterer Schritt weg von der Förderung der traditionellen Familie.

Diese Reform begünstigt vor allem Doppelverdiener ohne Kinder oder mit wenigen Kindern. Klassische Modelle, in denen ein Elternteil zu Hause bleibt, um die Kinder selbst zu betreuen und zu erziehen, werden benachteiligt. Die gemeinsame Verantwortung in der Ehe – wie sie das Zivilgesetzbuch noch als „Wirtschaftsgemeinschaft“ definiert – wird ignoriert. Stattdessen wird die Individualisierung vorangetrieben: Jeder für sich, der Staat nimmt mehr Einfluss, die Familie wird weiter geschwächt.

Studien zeigen zudem, dass massive Subventionen für Krippen oder endlose Elternzeit kaum zu mehr Geburten führen, schon gar nicht zu mehr dritten oder vierten Kindern. Was wirklich hilft: Steuerliche Entlastung.

Für Familien mit mehreren Kindern, höhere Abzüge pro Kind (besonders ab dem dritten), und echte Wahlfreiheit – auch für diejenigen, die bewusst auf Eigenbetreuung setzen. Genau das fehlt in der Individualbesteuerung. Sie schafft stattdessen neue Bürokratie (beide Ehepartner müssen separate Erklärungen abgeben, Vermögen aufteilen) und belastet langfristig den Mittelstand und Alleinerziehende.

Für uns als Christen geht es um mehr als nur Steuern. Es geht um Werte: Die Familie als Kern der Gesellschaft, als Ort, wo Glaube weitergegeben wird, wo Kinder in Liebe und Verantwortung aufwachsen. Wenn der Staat Modelle fördert, die beide Eltern zur Vollzeit-Berufstätigkeit drängen, und traditionelle Rollen als „veraltet“ abstempelt, dann untergräbt er genau das, was die Bibel als gut und segensreich beschreibt.

Vor diesem Hintergrund ist die Abstimmung am 8. März mehr als eine Steuerfrage – sie ist ein Weckruf.. Wollen wir wirklich eine Schweiz, in der große Familien als Last gesehen werden? 

Stimmt Nein am 8. März 2026, für eine Politik, die die traditionelle Familie stärkt, statt sie zu schwächen.
Lasst uns mutig sein für unsere Kinder, Enkel und die Zukunft der Schweiz. 

nein-zur-individualbesteuerung.ch