Zürich ist die Stadt der DINKS – «Double Income – no Kids». Das zeigen die neusten Zahlen der Bevölkerungsstatistik. So wuchs die Stadt zwar 2025 um 3’757 auf über 452’000 Personen. Gleichzeitig sank aber die Zahl der Geburten. Waren es 2014 bis 2021 durchschnittlich noch 5’100 Babys pro Jahr, so sind es seit 2022 nur noch gut 4’500 (-13,7%). Seit der ersten Eingemeindung vor 130 Jahren gab es in absoluten Zahlen noch nie einen derart derartigen Geburtenrückgang.
Der Geburteneinbruch betrifft vor allem Frauen über dreissig. So wird das Kinderkriegen heute nicht mehr nur aufgeschoben, sondern verschwindet ganz aus dem Lebensplan. Die Zahl der null- bis vierjährigen Kinder nimmt bereits seit 2018 kontinuierlich ab. Ende 2025 lebten in der Stadt Zürich noch rund 20’000 Vorschulkinder – 3’000 weniger als noch 2018. Ein grosser Teil beruht darauf, dass Familien die Stadt verlassen und aufs Land ziehen, wo die Mieten tiefer sind.
Doch während Kinder seltener werden, gibt es immer mehr Chihuahuas und Buldoggen. Die DINKS scheinen eifrige Hundebesitzer zu sein: 2024 gab es in der Stadt 9’837 Hunde – eine Zunahme von 41% innert zehn Jahren. Der Trend «Hund statt Kind» passt perfekt zum Lebensstil in der linksliberalen Stadt.
(sda)
