Bei einer künstlichen Befruchtung entstehen meist mehrere Embryonen. Amerikanische Firmen wollen nun mithilfe genetischer Analysen das Potential jedes einzelnen dieser Kinder vorhersagen. Nur der beste Embryo hätte dann eine Chance zu überleben – der Rest würde liquidiert. So bewirbt das US-Startup Nucleus Genomics auf der Website seine «Dienstleistung» mit dem Spruch: «Have your best baby». Die Eltern werden über das wahrscheinliche Aussehen, die Intelligenz und Risiken für Hunderte von Krankheiten ihrer Embryonen informiert. Sie können dann auswählen, welche von ihnen sie in die Gebärmutter einsetzen und zur Welt bringen wollen. Die künstliche Befruchtung samt Genanalyse kostet 40’000 Dollar.
(AP)
