Appell des Papstes

In seiner Neujahrsrede vom 9. Januar 2026 vor dem diplomatischen Corps kritisierte Papst Leo XIV. den Verlust der Meinungsfreiheit im Westen scharf. Er beklagte eine neue Sprache mit „orwellschem Beigeschmack“, die der Ausgrenzung Andersdenkender diene. Mit den neuen Sprechverboten (Hate Speech) werde auch die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit eingeschränkt. Insbesondere die latente Ideologisierung der Medien fördere ein Schwarz-Weiss-Denken und verunmögliche einen differenzierten Dialog und liebevollen Umgang miteinander. Auf ethischem Gebiet sprach er sich entschieden gegen ein „Recht auf Abtreibung“ sowie gegen Leihmutterschaft und aktive Sterbehilfe aus.

(KNA)

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