
„Stellt euch vor: eine Welt ohne Kinder!“
Mit diesem Gedankenspiel begann der dreifache Vater und SVP-Nationalrat Benjamin Fischer seine Ansprache an die aufmerksamen grossen und vor allem kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer im Zirkuszelt des Walter Zoos in Gossau.
Unter den Teilnehmenden waren sowohl die Pastorenfamilie mit den neun Kindern aus dem Bernbiet wie auch die alleinerziehende sechsfach Mutter aus Zürich, die sich selbst als „typische Working Poor“ bezeichnet. Bauernfamilien erzählten von den kostspieligen Bauvorschriften des Bundes und von der Freude am Wachsen und Gedeihen. Ebenso zuversichtlich war eine Familie mit zwei Kindern mit Downsyndrom unterwegs. „Die grossen Geschwister passen gut auf“, betonte die fröhliche Mutter.
Füreinander schauen
Dieses „Aufeinander-schauen“ gehe immer mehr verloren, sagte Benjamin Fischer im Gespräch mit Regula Nikles-Kaufmann. „Der Staat soll schauen“, sei die Parole. Oft seien politische Entscheidungen jedoch leider nicht für, sondern gegen Familien mit drei und mehr Kindern gerichtet.
Als aktuelles Beispiel nannte er die geplante Einführung der Individualbesteuerung, die einen frontalen Angriff auf die Familie darstelle. Statt gemeinsam würden die Steuern von Vater und Mutter getrennt abgerechnet – grosse, teure Bürokratie inklusive.
Fischer dankte allen Familien für den grossen Einsatz für die Zukunft des Landes, für die Weitergabe des christlichen Glaubens und unserer Kultur und erntete grossen Applaus.
Veranstaltet wurde der Tag von der IG Familie 3plus, welche Teil von Jugend & Familie ist. Dank der grosszügigen Unterstützung von Gönnerinnen und Gönnern kann die IG 3plus Familien stärken, in schwierigen Situationen unterstützen und solche wertvollen Anlässe durchführen.
👉 Mehr Informationen unter: www.ig3plus.ch
