WICHTIG: Kesb Volksinitiative gestartet

Ein Komitee um den Schwyzer Nationalrat Pirmin Schwander hat Mitte Mai die langersehnte Volksinitiative zum Schutz vor den Kesb lanciert. Der Text der neuen Initiative «Eigenständiges Handeln in Familien und Unternehmen (Kindes- und Erwachsenenschutz-Initiative)» wurde am 15. Mai im Bundesblatt veröffentlicht.

 

Mit dem neuen Verfassungsartikel sollen Familien gegen unverhältnismässige Eingriffe der Behörden geschützt werden. Anstelle der Kesb soll künftig automatisch die Familie zuständig sein, wenn eine Person urteilsunfähig wird (zum Beispiel eine demente Grossmutter) oder das Kindswohl gefährdet ist. Die Reihenfolge ist im Initiativtext festgelegt. Will oder kann niemand der Angehörigen die Verantwortung übernehmen, soll dies weiter die Kesb tun.

 

Heute gilt genau das Umgekehrte: Ausser die Betroffenen hätten einen Vorsorgeauftrag gemacht und Familienangehörige beauftragt, schreitet standardmässig die Kesb ein. Doch selbst ein Vorsorgeauftrag ist für die Kesb nicht verbindlich. Gemäss Art. 363 Abs.2 ZGB kann diese nämlich prüfen, ob die "beauftragte Person für ihre Aufgabe geeignet" sei. Damit beurteilt ausgerechnet jene Behörde die "Eignung" der beauftragten Person, deren Einmischung der Verfasser eines Vorsorgeauftrags meistens verhindern will. Aber dabei handelt es sich nur um einen der vielen Widersprüche des neuen Rechts, die eine Volksinitiative dringend nötig machen.

 

Unterschriftenbogen: www.kesb-initiative.ch

Komitee: KESB-Initiative, Postfach 322, 8853 Lachen SZ


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Käthi Kaufmann-Eggler

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»

Familie heisst Zukunft!

Unsere Arbeitsgruppe «Jugend und Familie» ist eine überkonfessionelle, christliche Arbeitsgemeinschaft vielfach junger Ehepaare und Familien. Wir setzen uns ein für die eheliche Treue und für die Familie. Wir kämpfen für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Ausserdem setzen wir uns ein für die christlichen Grundwerte in Schule, Gesellschaft und Staat.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den kinderreichen Familien unseres Landes, denn sie sind unsere Zukunft. Insgesamt fast 10 Millionen Franken durften wir seit Gründung unserer Arbeitsgruppe für Hilfe an Familien in Not vergeben. Tausende von Familien haben wir nicht nur finanziell, sondern auch mit Beratung unterstützt. In Hunderten von Fällen trug unser Einsatz dazu bei, Ehen und Familien zu retten und neue Hoffnung zu schenken. Heute erhalten wir Briefe von Kindern dieser Familien, die uns für die Hilfe in früherer Zeit danken.

All dies wäre ohne die Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und Gönner nicht möglich gewesen.

Von ganzem Herzen: Danke!

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»